Barrierefreiheit im Web: Warum deine Website zugänglich sein sollte
- Gisela Plank
- vor 4 Tagen
- 2 Min. Lesezeit
Aktualisiert: vor 13 Stunden
Eine Website sollte für alle Menschen zugänglich sein, egal, ob mit oder ohne Einschränkungen. Doch leider sieht die Realität oft anders aus. Barrierefreiheit im Web wird noch immer unterschätzt, obwohl sie nicht nur Menschen mit Behinderungen hilft, sondern auch Unternehmen Vorteile bringt.

Wer muss seine Website oder seinen Webshop barrierefrei machen?
Nicht alle Unternehmen sind gesetzlich verpflichtet, ihre Websites barrierefrei zu gestalten.
In Österreich gilt:
Unternehmen müssen ihre Website oder ihren Webshop barrierefrei gestalten, wenn sie über 10 Mitarbeiter haben oder einen Jahresumsatz von mindestens 2 Millionen Euro erreichen.
öffentliche Stellen sind generell verpflichtet, ihre digitalen Inhalte barrierefrei anzubieten.
Ab dem 28. Juni 2025 gilt diese Verpflichtung für alle Unternehmen, die beide Grenzen überschreiten.
Quelle: WKO – Wirtschaftskammer Österreich
Aber keine Sorge: Falls deine Website noch nicht barrierefrei ist, gibt es viele Möglichkeiten, das zu verbessern!
Warum ist Barrierefreiheit wichtig?
Mehr Kunden erreichen: Rund 15 % der Bevölkerung hat eine Form von Behinderung. Wer seine Website barrierefrei macht, erschließt neue Zielgruppen.
Bessere Nutzerfreundlichkeit: Klare Strukturen, gute Lesbarkeit und einfache Navigation kommen allen Besuchern zugute.
SEO-Vorteile: Google bewertet barrierefreie Websites oft besser, weil sie benutzerfreundlicher sind.
Rechtliche Absicherung: Unternehmen, die die Anforderungen nicht erfüllen, können abgemahnt oder sogar verklagt werden.
Wie kannst du testen, ob deine Website barrierefrei ist?
Es gibt zahlreiche Tools, mit denen du deine Website oder deinen Webshop checken kannst. Hier sind ein paar nützliche Helfer:
Wave Web Accessibility Tool (https://wave.webaim.org)
Google Lighthouse (im Chrome-Browser integriert)
Accessibility Checker (https://www.accessibilitychecker.org)
Diese Tools helfen dir, erste Probleme zu erkennen und zu beheben.
Meistgemachte Fehler auf nicht-barrierefreien Websites
Fehlende Alternativtexte für Bilder: Screenreader können Bilder nicht interpretieren, wenn kein Alternativtext hinterlegt ist.
Schlechte Farbkontraste: Texte mit zu wenig Kontrast sind schwer lesbar.
Nicht bedienbar mit der Tastatur: Viele Nutzer navigieren mit der Tabulator-Taste statt mit der Maus.
Keine Untertitel oder Transkripte für Videos: Menschen mit Höreinschränkungen brauchen diese, um Inhalte zu verstehen.
Unstrukturierter Code: Eine schlechte HTML-Struktur macht es Screenreadern schwer, die Seite sinnvoll vorzulesen.
Fazit: Deine Website barrierefrei machen lohnt sich!
Barrierefreiheit ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit, sowohl aus rechtlicher als auch aus unternehmerischer Sicht. Es ist einfacher als du denkst, Verbesserungen vorzunehmen.
Falls du Unterstützung brauchst, deine Website barrierefrei zu machen, melde dich bei mir! Gemeinsam sorgen wir dafür, dass dein Webauftritt für alle zugänglich wird. 💡
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